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Die Funktionsweise eines Fenstersaugers

Black & Decker FenstersaugerZwar hat jeder schon einmal davon gehört, dass es einen Fenstersauger gibt, doch wie genau dieser eigentlich funktioniert und warum er auch Zeit sparen kann, ist den wenigsten Menschen bewusst. Der Fenstersauger kann aber tatsächlich ziemlich viel Zeit sparen und zudem macht es mit den Geräten auch noch Spaß, die Fenster zu reinigen. Bei der richtigen Anwendung werden die Fenster innerhalb einer kurzen Zeit streifenfrei sauber. Und das funktioniert wirklich sehr einfach.

Die Funktionsweise auf einen Blick

Die Funktionsweise eines FenstersaugersDer Fenstersauger ist eigentlich nichts anderes als ein Staubsauger, nur dass er auf Wasser ausgelegt ist und deutlich leichter in der handliegt. Er wird in den meisten Fällen mit einem Akku betrieben, daher ist es wichtig, vor der Fensterreinigung zu schauen, ob der Akku auch ausreichend geladen ist. Durch den Motor wird gewährleistet, dass sich das Putzwasser von der Scheibe absaugen lässt. Wenn der Fenstersauger zum Einsatz kommen soll, dann wird die Scheibe mit einer Mischung aus Wasser und Glasreiniger bearbeitet. Es ist wichtig, hier ruhig großzügig zu sein und die Scheibe schön feucht zu machen. Wenn sie zu trocken ist, dann kann der Fenstersauger nicht richtig arbeiten und es entstehen Schlieren.

Absaugung von Schmutzwasser

Die Wassermischung sorgt dafür, dass sich der Schmutz lösen kann. Statt nun aber noch mit mehreren Lappen feucht und trocken zu wischen, wird einfach der Fenstersauger angesetzt. Durch die entstehende Sogwirkung wird das Schmutzwasser von der Scheibe entfernt und in den Schmutzwasserbehälter übertragen. Dort kann es dann entnommen und einfach entsorgt werden. Während das Schmutzwasser abgesaugt wird, muss der Fenstersauger über die Scheibe gezogen werden. Dies funktioniert ähnlich einem Abzieher.

Wenn die Reinigung abgeschlossen ist, dann wird der Behälter geleert und die Abziehlippe gereinigt. Es gibt verschiedene Aufsätze für den Fenstersauger, so können auch durchaus die Fensterbretter oder die Rahmen sehr gut gereinigt werden. Ebenfalls empfehlenswert ist es, mit dem Fenstersauger regelmäßig die Duschwand zu säubern. Neben den Fenstern und der Duschwand ist das Gerät ebenfalls perfekt für Fliesen oder andere glatte Oberflächen. Dadurch, dass das Putzwasser gleich abgesaugt wird, kann der Schmutz nicht in die Fugen laufen. Häufig entsteht auf diese Weise Schimmel.

Vor- und Nachteile eines Fenstersaugers

  • Streifen und Schlieren haben bei der richtigen Anwendung eines Fenstersaugers keine Chance. Doch keine Sorge: Die Handhabung der kleinen Haushaltshelfer ist relativ unkompliziert.
  • Solange Sie das Gerät regelmäßig warten (vor allem die Abziehlippen, das Microfasertuch sowie den Schmutzwasser-Tank) und der Winkel beim Ansetzen des Saugers korrekt ist, sind Sie im Handumdrehen mit der lästigen Hausarbeit fertig.
  • Moderne Fenstersauger vereinen die wichtigsten Schritte beim Fensterputzen direkt in einem: Sie können damit Sprühen, Reinigen und direkt Absaugen, wodurch Sie sich dank der All-in-One-Geräte viel Zubehör sparen.
  • Vor allem wenn Sie nicht gerne mit Schmutzwasser in Kontakt kommen möchten oder unter Allergien leiden, bieten Fenstersauger eine saubere Alternative zum klassischen Fensterputzen.
  • Inzwischen erhalten Sie zu vielen Modellen ein Schnellladegerät, von dem Sie vor allem in Wohnungen/ Häusern mit vielen Fenstern profitieren.
  • Bei starkem Sonnenschein sollten Sie dennoch nicht Fensterputzen, da das Wasser durch die Wärme zu schnell wegtrocknet. Dadurch können im schlimmsten Fall trotz richtiger Anwendung Streifen entstehen.

Wie lange hält der Akku?

Die Fenstersauger für den Haushalt sollen vor allem klein und handlich sein, damit sie sich gut über die Scheibe führen lassen. Durch die besondere Funktionsweise können sie sowohl von oben nach unten, als auch von einer zur anderen Seite gezogen werden. Dennoch haben die kleinen und handlichen Geräte natürlich einen Akku, der nicht ganz so lange hält, da sie sonst zu schwer werden würden. Das heißt aber auch, dass der Akku nicht so lange hält. Der durchschnittliche Fenstersauger hat eine Laufzeit von bis zu 30 Minuten. Da die Reinigung der Fenster mit dem Sauger besonders schnell geht, können auch in dieser Zeit mehrere Fenster gereinigt werden. Das ist natürlich immer abhängig von der Größe der Fenster.

Art des Akkus Hinweise
Lithium-Ionen-Akku Die größten beiden Vorteile an dieser Akku-Variante sind die längere Lebensdauer und Schnellladefähigkeit, wodurch die Geräte schon nach wenigen Minuten wieder in Betrieb genommen werden können. Darüber hinaus ist der Memory-Effekt deutlich reduziert im Vergleich zu anderen Akku-Typen.
Nickel-Cadmium-Akku Die klassischen NiCd-Akkus sind zwar seit 2004 verboten, kommen aber noch in medizinischer Ausrüstung, Notbeleuchtung und kabellosen Elektrowerkzeugen vor.
Nickel-Metallhydrid-Akku Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren (NiMH) findest du in vielen herkömmlichen Batterien. Es gibt inzwischen auch Varianten, die deutlich weniger Probleme mit der Selbstentladung haben. Die Akkus sind allerdings nicht für eine Nutzung unterhalb des Gefrierpunks geeignet und auch ansonsten sehr empfindlich bei einer Tiefenentladung, Überladung und Überhitzung.

Tipp: Empfehlenswert ist es, die Fenster nicht bei Sonnenschein zu putzen, da das Wasser sonst zu schnell wegtrocknet und dann beim Absaugen doch Streifen entstehen können. Wenn die Fenster feucht genug sind, dann sorgt der Fenstersauger dafür, dass keine Streifen entstehen.

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